Mit Gesang, Tanz und einer wichtigen Botschaft den Wald retten – Aufführung des Umweltmusicals der GGS Oberwiehl sorgt für tosenden Applaus!
So begeisterten 23 Schülerinnen und Schüler der Chor-AG das Publikum in der Wiehltalhalle. Ihr selbst geschriebenes Umweltmusical „Mission Wald“ wurde nach der Aufführung mit lang anhaltendem Applaus der rund 200 Gäste belohnt.
Ein halbes Jahr lang hatten die Dritt- und Viertklässler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Kathrin Belo und Rebekka Suhr geprobt, geschrieben und gebastelt. Neben der Geschichte entstanden auch die Kostüme, Requisiten und das Bühnenbild in Eigenarbeit – mit viel Kreativität und Liebe zum Detail.
Im Mittelpunkt des Musicals steht Sophie, deren Vater ein Hotel mitten im Wald bauen möchte. Gemeinsam mit ihren Freunden, den „Green Guardians“, setzt sie alles daran, den Wald zu retten. Mit einer Demonstration bringen die Kinder die Bürgermeisterin dazu, die Pläne nochmal prüfen zu lassen. Am Ende wird ein Kompromiss gefunden: Das Hotel entsteht auf dem Gelände einer alten Industriehalle, der Wald bleibt erhalten.
Passend zum Schulmotto „Wir sind die Zukunft – Steh auf für Mensch und Umwelt“ verband das Musical bekannte Lieder mit einer klaren Botschaft: Kinder können mit ihren Ideen und ihrem Engagement etwas bewegen. Die Rollen waren dabei individuell auf die jungen Darsteller zugeschnitten, sodass jedes Kind seine Stärken beim Singen, Tanzen oder Schauspielern einbringen konnte.
Schulleiterin Nadine Safarik-Rohr betonte die große Bedeutung der kulturellen Bildung an der GGS Oberwiehl. Seit über dreizehn Jahren gibt es bereits die „Oberwiehler Schul-Kultur“, in der es Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, kulturelle Bildung zu genießen und selbst künstlerisch tätig zu werden.
Als „Schule der Zukunft“ NRW ist der GGS Oberwiehl wichtig, kulturelle Bildung als ein Medium zu verstehen „Bildung nachhaltiger Entwicklung“ auszudrücken, wach zu rütteln und die eigene Meinung zu vertreten.
Dies ist den kleinen „Waldrettern“ wunderbar gelungen.
Da die Schulaula derzeit belegt ist, fand die Aufführung in der Wiehltalhalle statt. Für die passende Licht- und Tontechnik sorgte die Technik-AG des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums.

